Liebe Befragte

Der neue Newsletter ist da! Die neunte Newsletter-Ausgabe vom Dezember 2018 informiert Sie über die wichtigsten Neuigkeiten zur TREE-Studie seit der letzten Befragung im Jahr 2014.

Was seit 2014 geschah...

Das Wichtigste zuerst: TREE hat kräftig Nachwuchs bekommen! Und zwar gleich in doppelter Hinsicht: Zum einen sind es natürlich Sie, von denen inzwischen viele Familien gegründet haben und Eltern geworden sind. Schon 2014, bei der letzten Befragung, gaben rund ein Viertel von Ihnen an, Kinder zu haben. Da dürften inzwischen viele weitere dazu gekommen sein...

Zum anderen haben wir vor zwei Jahren damit begonnen, eine neue Gruppe von Schulabgängerinnen und –abgängern zu ihrem Werdegang nach dem Ende der Schulpflicht zu befragen: TREE2. Das wird es uns in Zukunft erlauben, Ihren Werdegang mit demjenigen einer neuen Generation von jungen Menschen zu vergleichen und zu schauen, was sich dabei zwischen 2000 und 2016 verändert hat.

TREE – von allen Seiten gefragt

Seit 2014 wurde aber vor allem auch intensiv mit den TREE-Daten gearbeitet. Dutzende von Forscherinnen und Forschern aus dem In- und Ausland haben Ihre Antworten über all die Jahre nach allen Regeln der Kunst statistisch ausgewertet. Daraus sind zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen zu einer vielfältigen Palette von Forschungs-Themen entstanden. Diese reicht von Ausbildungs-Zufriedenheit und ‑Erfolg über Einstieg ins Berufsleben, Wohlbefinden und Gesundheit, Verhältnis zu den Eltern bis hin zu Lohndiskriminierung und Drogenkonsum. Die meisten Ergebnisse finden Sie auf dieser Website.

Mit all den spannenden TREE-Ergebnissen, die über die Jahre entstanden sind, haben wir nicht nur wissenschaftliche Preise gewonnen, sondern auch das Interesse der Politik geweckt. Wir werden an Tagungen und Diskussionen eingeladen, wo über die Zukunft der Bildung nachgedacht und verhandelt wird. Wir sind Teil dieser Diskussion, und unsere Stimme wird gehört – nicht immer so sehr, wie wir uns das wünschen würden, aber immerhin. Das ist es, was uns mit am meisten freut. Und das haben wir in allererster Linie Ihnen, Ihrer langjährigen Teilnahme an unserer Studie verdanken. Und wer weiss: Vielleicht können dereinst Ihre Kinder von den Veränderungen und Verbesserungen profitieren, die sich aus dieser Diskussion ergeben...

TREE-Befragung 2019

Und jetzt also eine weitere Befragung. Die zehnte insgesamt seit 2001. Was erwartet Sie? Im nächsten Frühling werden unsere Interviewerinnen und Interviewer wie gewohnt versuchen, telefonisch mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Wir interessieren uns natürlich vor allem dafür, was bei Ihnen in den letzten bald fünf Jahren seit der Befragung von 2014 alles passiert ist: beruflich, familiär und sonst im Leben.

Die meisten der Fragen, die wir Ihnen stellen möchten, kennen Sie bereits von den früheren Befragungen. Das liegt in der Natur einer längsschnittlichen Studie. Wie bisher  werden wir Ihnen nach dem telefonischen Interview einen ergänzenden Fragebogen schicken. In diesem geht es wie gewohnt vor allem um Ihre persönlichen Einschätzungen zu allen wichtigen Dingen im Leben: Arbeit, Freunde und Familie, Freizeit, Zufriedenheit und Wohlbefinden usw. Dabei werden Sie 2019 zum ersten Mal Gelegenheit bekommen, den ergänzenden Fragebogen online am Computer oder Handy auszufüllen.

Wir hoffen, dass wir auch nächstes Jahr wieder auf Ihre Antworten auf unsere Fragen zählen dürfen. Dank den langen Jahren, in denen Sie uns bisher die Treue gehalten haben, ist aus TREE eine grosse Lebenslauf-Studie geworden, wie sie in der Schweiz einzigartig ist.

Und der Datenschutz?

Datenschutz wird bei uns gross geschrieben. Ihre Angaben werden so aufbereitet, dass es niemals möglich sein wird, daraus Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen. Die Forschenden, die damit arbeiten, verwenden sie immer nur zu statistischen Zwecken. Und selbstverständlich bleiben Ihre Namen oder Kontaktdaten bei uns strikte unter Verschluss. Wir geben sie niemals weiter und brauchen sie nur, um selber mit Ihnen in Kontakt treten zu können.

Projektleitung

Dr. Sandra Hupka-Brunner

Dr. Thomas Meyer